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Stacie Collins



Stacie Collins hört das jeden Abend. Immer das Gleiche.

“Immer und immer wieder bekomme ich das zu hören: Ich habe noch nie gesehen, dass eine Frau sowas macht”, sagt Collins. Meistens lächelt sie einfach und sagt “danke”, nachdem sie Shows beendet hat, in denen sie und ihre Mundharmonika geheult und gestöhnt haben, in denen sie mehrere Stunden lang intensiven, aufregenden, jung machenden, wilden Rock'n'Roll geboten hat.

“Stellt Euch einen nächtlichen Jam von Aerosmith, den Stones und ZZ Top vor, bei dem eine Art weiblicher Ronnie van Zant singt oder sogar Shania Twain – aber mit Balls” - so beschreibt das Magazin Classic Rock ihren Stil. Sie ist einer der Lieblinge von Dan Baird, dem coolen Rocker, der die Georgia Satellites an die Spitze der Charts geführt hatte. Sie ist einer der Lieblinge von Warner E. Hodges und Jason Ringenberg von Jason & The Scorchers, die den Cowpunk erfunden haben. Ihr Ehemann, Co-Songautor und Co-Produzent ist Al Collins, zurzeit Bassist der Scorchers.

Aber Warner und Jason stehen nicht auf Stacie wegen ihrer Verwandtschaft. Sie stehen auf sie, weil sie ein Badass ist, ein toughes, echtes Rock Chick. Die letzte Version ihres toughen, echten Rock'n'Roll liefert Roll The Dice, ihr fünftes Album, das die bisher beste Bühne für ihren aufreibenden, Mundharmonika-getriebenen Cocktail aus Rock, Blues und Americana bietet. Aufgenommen hat Collins das Album mit ihrem Ehemann am Bass, Dan Baird und Audley Freed (The Black Crowes, Dixie Chicks, Jakob Dylan) an den Gitarren, Drummer Brad Pemberton (Ryan Adams, Patty Griffin, Willie Nelson) und weiteren Topmusikern. “Mit derartigen Musikern geht von der Musik eine wahnsinnige Energie aus und man folgt nur noch dem Herzen”, sagt Collins. “Man schaltet sein Gehirn einfach aus. Ich kann diese Musik nicht kategorisieren. Die Leute sagen, sie sei einzigartig und zugleich vertraut.”
Collins wurde in Muskogee, Oklahoma geboren, Schauplatz von Merle Haggards bekanntestem Song. Sie wuchs auf in Bakersfield, Kalifornien. Ihre Familie zog dorthin, als Stacie erst fünf war, deshalb saugte sie die beachtliche Musikhistorie der Stadt auf. In Bakersfield wurde Haggard groß und Buck Owens entwickelte dort seinen Twang-Sound.

“Als ich dort lebte, wohnte Buck noch in der Stadt”, erzählt Collins. “Meine Mutter arbeitete auf einem Golfplatz und Buck spielte dort ab und zu. Sie sagte, er war sehr nett. Dann kam Dwight Yoakam und sang gemeinsam mit Buck über Bakersfield, was der dortigen Szene zu großer Beachtung verhalf. Es war toll, dort aufzuwachsen. Ich hab das Gefühl, ich habe mir meine Sporen ehrlich verdient.” 

Mit 30 Jahren fing sie an, Mundharmonika zu spielen, hörte Sonny Boy Williamson und vermischte ihre Bakersfield-Einflüsse mit Chicago Blues. Was dabei herauskam, veränderte Collins und unterhielt ihr Publikum glänzend. Ein verranzter Cowboyhut, Blues Harp, Rock-Attitüde … einzigartig und vertraut, gleichzeitig.

Al und Stacie Collins zogen am 1. Januar 2001 nach Nashville und fielen bald darauf dem Talentscout, Radiomoderator, Drummer und Netzwerker Billy Block, dem Herz der Indie-Szene von Nashville, auf.

“Ich habe Billy Block viel zu verdanken, denn er nahm mein Demo mit nach Europa und steckte es Promotern zu. Dieser Tatsache schulde ich meine Karriere in Europa”, erzählt sie. “Seit sechs Jahren fliege ich jedes Jahr drei-, viermal über den Atlantik und spiele in Europa für ein sehr unterschiedliches Publikum, von Kindern bis zu 80-Jährigen.”

Block lebt nicht mehr. Krebs. Collins ist noch da, besser denn je. Auf Roll The Dice rockt sie mit großem Enthusiasmus und erforscht das gesamte Terrain der Rootsmusik. “Ich weiß nicht, wie das ankommen wird”, sagt sie. In Wirklichkeit aber weiß sie es genau. Jede Nacht das Gleiche, immer wieder.

“Ich habe noch nie so ein Mädchen gesehen.“Aber wenn du sie einmal gesehen hast, willst du sie wieder sehen. Immer wieder.

 

Shinin' Live - "It doesn't get much more alive than this": Recht hat er, der Veranstalter mit seiner Ansage! Nur persönlich dabei gewesen zu sein wäre noch eine Steigerung zu diesem fulminanten DVD/CD-Paket von STACIE COLLINS und ihrer Band, die hier mit Mikrofonen und Kameras "bei der Arbeit" anlässlich eines beseelten Auftritts in der legendären Bootleggers Bar in Kendal, North West England im Oktober 2012 begleitet wurden. Drei Studioalben hat die Powerfrau aus Nashville zwischen 2000 und 2010 herausgebracht, das letzte, Sometimes You Gotta... war dabei ihr Blue Rose-Debüt. Aber Stacie Collins im Studio und Stacie Collins live... - das sind in der Tat zwei verschiedene Paar Rock'n Roll-Schuhe! Die ausführliche Präsentation auf Shinin' Live belegt eindrucksvoll, mit welch kraftvoller, intensiv zu Werke gehender und fest im amerikanischen Roots'n Blues Rock verankerten Musikerin und gnadenlos hingebungsvollen Entertainerin wir es hier zu tun haben!!

Bereits als Teenager hatte Stacie den Wunsch, Sängerin zu werden, doch erst mit Ehemann und Profimusiker Al Collins (Bassist bei Jason & The Scorchers) nahm ihre eigene Karriere Gestalt an. Sie lernte Songs schreiben, selbstbewusst singen und gar die Blues Harp spielen. So konnte sie bereits früh auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum von 2000 reichlich was bieten. Zu der Zeit lebte das Paar noch in Cleveland, Ohio und ihre Musik war sehr Country-geprägt, etwa in der Tradition von Emmylou Harris bis Kelly Willis. Das hat sich dann in den Folgejahren analog zum Umzug nach Nashville stark geändert. Die neue Blickrichtung hieß fortan Southern Roots Rock in den Koordinaten Blues, Boogie, Rock'n Roll, Country Rock und - wenn man den derzeit allumfassenden populären Begriff verwenden möchte - die dreckige, rohe Seite von Americana! The Lucky Spot war im Sommer 2007 der zweite Streich und Stacie Collins hatte sich ganz offenkundig nicht nur zu einer strammen Rocklady mit enormen Shouterqualitäten gemausert, sondern auch ihr schneidendes Spiel auf der Harmonica kultiviert und das gemeinsame Songwriting mit ihrem Mann auf eine breitere Basis gestellt. Mitentscheidend für den neuen, rough & rowdy-rockigen Sound war dabei die freundschaftliche Verbindung zu Dan Baird, Ex-Georgia Satellites- und Yayhoos-Boss, Produzent von Chris Knight, Blue Mountain, Will Hoge und Jason & The Scorchers. Über die Scorchers-Schiene lernte er die Collins-Family kennen, produzierte nach The Lucky Spot auch Sometimes Ya Gotta..., das bei uns Ende 2010 auf Blue Rose erschien. Mit ihrem dritten Album sollte Stacie Collins, zu diesem Zeitpunkt bereits eine echte Hausnummer in den Staaten, nun auch die Rock'n Roll-Herzen in Europa im Sturm erobern! Besonders in Europa! Allein in 2012 kam sie mit ihrer Touring Band vier Mal über den Atlantik, um in 11 Ländern insgesamt über 80 Shows zu spielen. Und im Herbst war es dann endlich soweit. In einem ihrer Lieblingsclubs, der altehrwürdigen Bootleggers Bar im nordwestenglischen Kendal, wurden die Auftritte vom 20. und 21. Oktober mitgeschnitten, die jetzt im tollen DVD/CD-Paket Shinin' Live zu hören und zu sehen sind. Es ist die längst überfällige erste Live-Veröffentlichung der immer so leidenschaftlich und authentisch auftretenden Musikerin überhaupt. Klar, dass Stacie Collins und die Al-Mighty Three unter diesen Voraussetzungen nicht nur alle Register ihrer Schaffenskunst ziehen, sondern sogar noch eine Schippe draufpacken. So werden wir nachträglich Zeuge einer herrlich lauten, fetzigen "bad-ass"-Veranstaltung, bei der die Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen und begeistert mitgehen. Oder um es mit den Attributen des Albumstickers zu sagen: Dies ist "Southern Rockin', Harp-Howlin', Twang-Bangin' Rock 'N' Roll" der Extraklasse! Auf den jeweils 16 Tracks von DVD und CD singt, schreit, gospelt sich Stacie Collins in knapp 80 Minuten fast die Seele aus dem Leib, traktiert ihre Blues Harp, dass so mancher Crack vom Fach dagegen alt aussieht und lässt dabei ihren drei Mitstreitern der Al-Mighty Three genügend Raum zur aktiven Beteiligung. Ehemann Al Collins ist ein extrovertierter, ständig abrockender Bassist, der öfter mitsingt und sein Instrument auch mal als Rhythmusgitarre einsetzt. Er bildet mit dem jungen Drummer Brad Cummings ein gut eingeöltes Team, das den Bandmotor am Laufen hält. Gitarrist Jason Graumlich ergänzt die Truppe mit veritablen Fähigkeiten an den elektrischen 6-Saiten, bringt sich als Lead-, Slide- und Rhythmusgitarrist perfekt abgestimmt ein! Das abwechslungsreiche, kurzweilig gekoppelte Material besteht zum größtenteil aus den besten Collins/Collins-Songs der beiden letzten Alben, gespickt mit etlichen Coverversionen, darunter Genrematerial und die ein oder andere Überraschung. Die Show beginnt mit dem deftigen Warm Up von 'Baby Sister' und einer derben Fassung von Willie Dixon's Klassiker 'I Don't Care Who Knows'. Vom rollenden Honky Tonk von 'Ramblin' und 'I Won't Do You Like That', das sich nicht entscheiden will, ob es mehr nach Stones, Faces oder doch Black Crowes klingen möchte, geht's über das furiose 'Hey Mister' und den Slow Blues von 'Get In Line' mit Stacie Collins als verführerischem Blues Vamp zu 'If You Wanna Get To Heaven'. Diese 70er Kultnummer der Ozark Mountain Daredevils wird von Al Collins beherzt gesungen. 'Tied To You' ist der erste von gleich mehreren Tracks, die über die 6-Minuten-Marke laufen und bei denen die Band ihre Jam-Neigungen ausleben kann. 'Carry Me Away' zeigt deutliche Country-Spuren, genauso wie etwas später die geradezu inbrünstig gesungene Hymne 'It Hurts To Breathe' mit einem klasse Solo von Jason Graumlich, der dann auf der folgenden Gram Parsons-Nummer 'Ooh Las Vegas' mit Collins frei nach "Gram & Emmylou" im Duett singt und eine ganz heiße Twang Guitar pickt. 'Don't Doubt Me Now' ist ein straighter, mean & dirty Rocker, bei dem der bekannte britische Gitarrist Paul Guerin (Quireboys, Bap Kennedy) als Gast mitspielt. Calvin Carter's 'I Ain't Got You' wird von Stacie Collins zu einem ihrer legendären Harp-fräsenden Dancin' Walks durchs Publikum, über den Tresen und nach 5 Minuten zurück auf die Bühne genutzt. Ein Spektakel sondergleichen, natürlich! Zuletzt geht der Boogie Stomper 'Show Your Mama' in einer schweißtreibenden 9-Minuten-plus Jam Session in 'Jumpin' Jack Flash' der Rolling Stones über, um dann ein kolossales Livealbum standesgemäß zu beenden! Auf der CD gibt es danach noch die lange AC/DC-Zugabe 'It's A Long Way To The Top (If You Wanna Rock 'n' Roll'), dafür fehlt hier 'Ooh Las Vegas', das wiederum exklusiv auf der DVD enthalten ist.

Sometimes Ya Gotta... heißt das dritte Album von Rockröhre STACIE COLLINS aus Nashville und man braucht gar nicht allzu viel Phantasie, um bereits nach einem ersten Höreindruck diese Phrase zu komplettieren - sometimes ya gotta (rock out bad-ass), sometimes ya gotta (take the blues and nail it down to the floor), sometimes ya gotta (sing your heart out and blow the harp like the devil) oder einfach: sometimes ya gotta (make such a fine record like this one)! Ja, so in etwa könnte es heißen, angesichts der Qualitäten dieser Powerhouse-Akteurin und ihrer kräftig abrockenden Studioband der Extraklasse. Stacie Collins ist bereits eine echte Hausnummer in den Staaten, wenn es um satten Roots Rock mit Southern Boogie, Blues und etwas Country geht, mit Sometimes Ya Gotta... sollte sie auch die Rock'n Roll-Herzen hier bei uns im Sturm erobern!

Von klein auf hatte Stacie den Wunsch, Sängerin zu werden, doch erst als sie ihren späteren Ehemann, den Profimusiker Al Collins (aktueller Bassist bei Jason & The Scorchers), traf, nahm so etwas wie eine richtige Musikerlaufbahn Gestalt an. Wie sie selber sagt, konnte sie weder Songs schreiben noch singen oder gar die Blues Harp spielen, als sie mit ihm in den 90ern zusammenkam. Doch er hatte ihr Mut gemacht, ihren eigenen Weg zu gehen und ehrgeizig an sich zu arbeiten. So konnte sie bereits früh auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum von 2000 reichlich was bieten. Zu der Zeit lebte das Paar noch in Cleveland, Ohio und die Musik, übrigens damals schon ausschließlich Collins/Collins-Material, war sehr Country-geprägt, etwa in der Tradition von Emmylou Harris bis Kelly Willis. Das hat sich dann in den Folgejahren analog zu ihrem Umzug nach Nashville stark geändert. Die neue Blickrichtung hieß fortan Southern Roots Rock in den Koordinaten Blues, Boogie, Rock'n Roll, Country Rock und - wenn man den derzeit allumfassenden populären Begriff verwenden möchte - die dreckige, rohe Seite von Americana! The Lucky Spot hieß im Sommer 2007 der zweite Streich und Stacie Collins hatte sich ganz offenkundig nicht nur zu einer strammen Rocklady mit enormen Shouterqualitäten gemausert, sondern auch ihr schneidendes Spiel auf der Harmonica kultiviert und das gemeinsame Songwriting mit ihrem Mann präzisiert, auf eine breitere Basis gestellt. Nicht wenig hilfreich für den neuen, rough & rowdy-rockigen Sound war dabei die Verbindung zu einem der heißesten Gitarristen/Produzenten der Stadt, Dan Baird. Der steht natürlich auf Ewigkeit als Boss der legendären Georgia Satellites in den Rock Music-Annalen, als Solomann mit diversen Bands und als Partner von Eric Ambel, Keith Christopher und Terry Anderson bei den Yayhoos, hat darüberhinaus aber auch so viele andere Acts produziert und begleitet: z.B. Chris Knight, Blue Mountain, Will Hoge und - Jason & The Scorchers! Seine Freundschaft zu den Scorchers Al Collins und Warner E.Hodges hat nach The Lucky Spot zu drei weiteren Gemeinschaftsprojekten geführt: Centerline, das einzige Soloalbum von Hodges (2008), Halcyon Times, das grandiose JATS-Comebackalbum, das Anfang 2010 auch bei Blue Rose veröffentlicht wurde, und Sometimes Ya Gotta..., um das es hier ja geht.

Baird, Hodges und sogar noch ein dritter Gitarrist, Eric "EBO" Borash (Radney Foster, Jack Ingram), stehen hier für den speziell rockenden Saitensound, alle drei sind Meister auf ihren Instrumenten, wobei Borash zusätzlich die Einsätze an Lap Steel und Slide Guitar erhält, Dan Baird auch mal Bass spielt, wenn Al Collins zwischendurch zur Gitarre wechselt. Collins und Drummer Jimmy Lester (Webb Wilder, Los Straitjackets, Billy Joe Shaver) komplettieren das Basis-Lineup, der erfahrene Studiokeyboarder Michael Webb (Brooklyn Cowboys, Mark Germino & The Sluggers, Allison Moorer) ergänzt die Arrangements manchmal um ein paar Piano-, Orgel- oder Akkordionparts, die Singer/Songwriter-Kollegin Jonelle Mosser singt Background Vocals, Baird persönlich hat die Sessions produziert. Da weiß man dann, wie das Ergebnis klingt: laut, riffig, rockig, bad-ass Boogie!

Und Stacie Collins? Singt, schreit, gospelt sich die Seele aus dem Leib, pustet auf mehr als der Hälfte der Stücke in ihre Blues Harp, dass es noch weit über den Mississippi hinaus schallt und so manchen Studiocrack vom Fach alt aussehen lässt, hat alle 12 Tracks zusammen mit ihrem Mann und zum Teil mit Co-Autoren wie Tommy Womack, Warner E.Hodges und Charlie Moore komponiert. Wahre Killertracks sind darunter wie das rumpelnd-frech eröffnende 'Hey Mister', 'I Won't Do You Like That', das sich nicht entscheiden will, ob es mehr "Stones", mehr "Faces" oder doch mehr "Black Crowes" sein möchte, das slow-swampige 'A Good Man', oder 'Give It Up', dass wie ein besserer ZZ Top-Stomper mit mean & dirty Girl Vocals daher kommt. Wenn auch Country Rock bei Stacie Collins mittlerweile kaum noch stattfindet, so steht sie klar zu den ein anderen Roots-Bezügen. Ganz deutlich hört man das auf 'Carry Me Away', nicht nur wegen der heftigen Akkordion-Komponente dem Cajun-Staat im Süden zuzuordnen, auf dem Bayou-schwülen Trance Blues von 'Cool' und bei den beiden einzigen Songs, die dem Acoustic-Lager zuzurechnen sind: 'Little Things', eine fließende Ballade mit schönen Harmony Vocals und einem süffigen Refrain, der zum Mitsummen einlädt; und 'It Hurts To Breathe', dann doch die eine große Country-Hymne, die es in jede Americana und Alt.Country Charts dieser Welt nach ganz vorne schaffen sollte! All thumbs up!!

CD Review "Sometimes You Gotta" von Sebastian Schack von Musikreviews.de

Nicht viele Künstler bekommen die Möglichkeit, ihre Werke öffentlich im großen Stile zu präsentieren und haben kreative Freiheit und ein angenehmes Umfeld. STACIE COLLINS, mittlerweile eine bekannte amerikanische Musikerin, weiß um diese Tatsache und kann ihr Glück kaum fassen, dass sie nun ihr 3. Studio-Album auf den Markt bringt, auf dem sie und ihre Band â?? in der auch ihr Mann als Bassist vertreten ist â?? 12 feurige neue Songs darbieten.

Die knackige Mischung aus Rockâ??nâ??Roll und Country entpuppt sich zwar nicht als musikalisch-intellektueller Höhenflug, geht dafür aber dank Blues-basierten Progressionen, einfachen Harmonien und leicht durchschaubaren Strukturen sofort ins Ohr und macht es absolut jedem Hörer schwierig, nicht doch mal mit dem Fuß zu steppen oder mit der Hand zu trommeln.

Schon bei den ersten Songs wie â??Hey Misterâ?? oder â??I Wonâ??t Do Ya Like Thatâ?? kommt man in die Versuchung, die eingängigen, wiederholten Parts mitzusingen. Insbesondere im Chorus von letzterem Titel, den Stacie teilweise ohne Begleitung singt, kommt ihre zwar nicht einzigartige, aber doch merkenswürdige Stimme bestens zur Geltung und ist schlichtweg mitreißend.

Die atmosphärische Gesamtgestaltung des Albums mit Stacie, die nicht nur mit ihrer tollen Stimme, die Country-typisch in hohen Lagen knapp am Überschlag vorbeischrammt, sondern auch an der Mundharmonika überzeugen kann und Texten, die urklassisch für Country sind, lässt automatisch Gedanken an verrauchte Bars an einsamen Kalifornischen High Ways aufkommen.

Ob nun deftige Rockâ??nâ??Roll-Songs wie â??Tied To Youâ??, Country-Balladen wie â??Little Thingsâ?? oder langsame Schnulzen wie â??It Hurts To Breatheâ?? präsentiert werden, ob Stacie mit ihrer Blues-Harp sich ihre Seele aus dem Leib bläst oder Warner E. Hodges mit unglaublichem Feeling rotzige Soli auf der Gitarre liefert â?? auf dieser Scheibe lebt die Country-Musik.

FAZIT: Musik ist immer noch am authentischsten, wenn sie mit Herzblut gemacht wird. Mit der richtigen Portion scharfen Talents von STACIE COLLINS ist in diesem Falle eine rundum zufriedenstellende CD entstanden.

CD Review "The Lucky Spot" von Fred Schmidtlein
Home Of Rock

Nein, Stacie Collins ist nicht die Sängerin des Jahrzehnts, das verlangt auch niemand, aber sie hat das, was man bei einem Kerl als Rock'n'Roll-Drecksau-Gen bezeichnen würde, also jene wundersame Erbmaterialverformung, die einen immerzu zwingt, beim geringsten Chuck-Berry-Gitarrenton sofort in die Knie zu gehen und lässig zu wippen. Bei einer Frau verbieten sich schmutzige Tiernamen selbstverständlich, auch wenn es nur eine musikalisch-medizinische Diagnose ist, aber Mrs. Collins hat etwas, das nur wenige Männer und noch weniger Frauen besitzen: Bock auf Rock & Roll.
Sie hat schon mit Warner E. Hodges, ähm, gespielt und vor zwei Jahren mit Dan Baird ganz offensichtlich ihr männliches Pendant gefunden. Jedenfalls musikalisch, verheiratet ist sie mit ihrem Bassisten Allen. Aus der, sorry, befruchtenden Begegnung mit dem alten Dan ist nach dem achtbaren aber letztendlich konturlosen Debutalbum von 2001 die CD "The Lucky Spot" geworden...

â?¦ Und die geht ab wie nix, auch wenn Frau Collins standhaft behauptet: It Ain't Love. Stimmt ja auch, es ist dein eigener verdammter Fehler, wenn du auf zwei Gitarren, Harp und Wummer-Bass'n'Drums stehst. Um von dieser Macho-Schiene wegzukommen sei abschließend gesagt, dass der Satz "C'est la vie" von einer Schönheit wie Stacie Collins wahnsinnig aufregend klingt, verpackt in einen Shuffle wie Long Gone noch aufregender. Wieder gibt McMahan alles und Baird den Rest, dazu das nicht spektakuläre aber treffsichere Mundharmonikaspiel Collins'; so sexy kann simpler Rock & Roll klingen.
Wenn Stacie die Harp spielt, erinnert das beizeiten an Magic Dick, den genialen Mundharmonikavirtuosen der J. GEILS BAND, der leider bei den letzten Platten des einstmals dampfenden R&B-Trains zugunsten zunehmend schwacher Popmusik in den Hintergrund treten musste. Diesen Zwängen muss sich Stacie Collins nicht unterwerfen, sie hat keine Pophits wie Freeze Frame, sie kann ungeniert zu knochentrockenen Bluesrockern wie Show Your Mama ins Horn blasen.
Klar ist, Nummern wie Baby Sister sind in 99% aller Fälle banal. Diesen Rock'n'Roll hat man schon so oft gehört, dass er ohne die gebündelte Collins-McMahan-Baird-Collins-Griffith-Power einfach fad wäre. Ältere Kolleginnen wie beispielsweise Bonnie Raitt haben schon seit vielen Jahren Probleme mit solchen Songs, können vielleicht noch bei einer Grammy-Verleihung begeistern, aber das echte Publikum fühlt sich bei derlei Mucke nur noch von wirklich enthusiastischen Musikern angesprochen. Versprochen: auf "The Lucky Spot" sind nur Fanatiker vertreten, keine "Hired guns" aus der Musikermafia.
Country der Anti-Nashville-Art in Ramblin', die schöne Ballade Do You Miss Her, zum Schluss der deftige Rootsrocker Top Of That Mountain mit einem Ehrfurcht gebietenden McMahan-Solo, die 40 Minuten vergehen verdammt schnell.

Es ist natürlich zweifelhaft, ob Stacie Collins außerhalb ihres üblichen Wirkungskreises in und um Nashville mit dieser Bandbesetzung dauerhaft auftreten kann. Mit Ken McMahan war sie schon 2005 in Europa unterwegs, vielleicht ergibt sich eine ähnliche Konstellation nochmals. Jedem Clubbesitzer sei gesagt, dass Stacie Collins die Hütte anzünden wird.

Biography
Stacie Collins hears it every night. Same thing. “Over and over I get, “I’ve never seen a girl do that,’” says Collins, who tends to smile sweetly and just say, “Thank you,” after finishing shows where she and her harmonica howl, moan, rock and roll through hours of high-intensity, table-jumping, rejuvenating, exhilarating, rock & roll music. “Imagine a late-night lock-in jam with Aerosmith, the Stones, and ZZ Top, fronted by the equivalent of Ronnie Van Zant, or maybe even Shania Twain with balls,” is how Classic Rock magazine described this thing that Collins does.

She’s a favorite of Dan Baird, a Chuck ’n’ duck rocker who took the Georgia Satellites to chart-topping heights. She’s a favorite of Warner E. Hodges and Jason Ringenberg of Jason & the Scorchers, who invented country-punk music. Her husband, co-writer, and producer, Al Collins, plays bass these days for the Scorchers, but Scorcher-dom isn’t cause for fandom. Warner and Jason don’t like her ‘cause she’s related. They like her ‘cause she’s badass.

The latest iteration of Collins’ badassery is Roll the Dice, her fifth album and the best-yet showcase for her exuberant, harmonica-drenched, cocktail of rock, blues, and Americana. For this one, Collins brought in her bass-playing husband, guitar slingers Baird and Audley Freed (The Black Crowes, Dixie Chicks, Jakob Dylan), drummer, Brad Pemberton (Ryan Adams, Patty Griffin, Willie Nelson), and other master musicians. “With players like that, the energy comes from the music, and it becomes all about heart,” she says. “You leave your brain somewhere else. I don’t know how to classify this stuff, but people say it’s unique and familiar at the same time.”

Collins was born in Muskogee, Oklahoma, the setting for her hero Merle Haggard’s best-known song. Like Haggard, she was raised in Bakersfield, California, moving there when she was five, in time to soak up that town’s considerable music history. Bakersfield is where Haggard cut his teeth, where Buck Owens developed his signature blend of hyper-twang aggression and down-home harmonies. “When I lived there, Buck was still in town,” Collins says. “My mom worked at a golf course, and he’d come out and play. She said he was really nice. Then Dwight Yoakam came along, singing with Buck about Bakersfield and helping that whole scene out. It was a great place to grow up. I feel like, man, I come by this shit honestly.”

She also comes by it unexpectedly. At age 30, she picked up a harmonica, started listening to Sonny Boy Williamson, and began blending Bakersfield-bred bluster with distorted Chicago blues. What emerged was transformative for Collins, and highly entertaining for audiences. Beat-up cowboy hat, blues harp, rock attitude… unique and familiar, at the same time.

Al and Stacie Collins moved to Nashville on Jan. 1, 2001, and she soon came to the attention of Music City’s patron carnie saint of indie music promoters, Billy Block. “I owe Billy Block, because he took my demo to Europe, gave it to promoters, and that allowed me a career overseas,” she says. “For the past six years, I’ve gone there three or four times a year, playing for everyone from little kids to 80-year-olds.”

Block is gone now. Cancer. Collins remains, and thrives. On Roll the Dice, she rocks with fury, then spreads out over an expansive roots music terrain. “I don’t know how people are going to perceive it,” she says. But, really, she knows. Every night, same thing, over and over. “I’ve never seen a girl do that.”
And once they do, they want to see it again.

Discography
Stacie Collins (Oct. 2001)
The Lucky Spot (June 2007)
Somtimes Ya Gotta... (Nov. 2010)
Shinin' Live (2013)
Roll The Dice (2015)

Tracks from her upcoming release on Blue Rose Records are featured at www.myspace.com/staciecollins

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